Startseite

„Content is king, but distribution is queen. And she wears the pants“.

(Perelman, zit. in Brenner, 2017)

Relevanz

Der Durchbruch des Internets und der sozialen Medien determiniert die Spielregeln neu. Die Digitalisierung hat das Kundenverhalten verändert und die Kaufprozesse der Business-to-Business(B2B)-Kunden komplex und nichtlinear gemacht – mit mehreren Touchpoints, von denen viele digital sind. Vor dem Hintergrund, dass Konsumenten zudem zeit- und ortsunabhängig mit dem Gerät ihrer Wahl – vom Desktop oder Laptop bis zum Smartphone oder Tablet – auf die gesuchten Informationen zugreifen können, hat die digitale Präsenz von Organisationen an Bedeutung gewonnen 1. Aufgrund dieser Entwicklungen in der Medienlandsacht sehen sich Unternehmen dazu gezwungen, Online-Marketing-Techniken ernsthaft in Betracht zu ziehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben 2

Insbesondere sind in diesem Kontext Organisationen, die im B2B-Markt tätig sind, von grossem Interesse, weil diese bei der Integration von Online-Marketing-Kommunikation bislang rückständig sind. Während es Vorreiter in der Nutzung von digitaler Unternehmenskommunikation gibt, steckt der Bereich des B2B-Marketings aktuell oft noch in Kinderschuhen. Jetzt muss eine Phase des Umdenkens stattfinden, denn die digitalen Kanäle bieten vielfältige Möglichkeiten zur Ausgestaltung von Kundenbeziehungen und stellen für Organisationen im Hinblick auf immer mächtiger werdende Kunden eine Gelegenheit dar, sich vermehrt kundenorientiert zu verhalten 3.

Literatur
1 Zobrist, L. & Grampp, M. (2017). Der digitale Konsument – Auswirkungen der Digitalisierung auf das Kundenverhalten im Schweizer Detailhandel. Zugriff am 01.12.2018, online verfügbar unter https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/ch/Documents/consumer-business/ch-de-cb-digital-consumer-swiss-retail.pdf
2 Popovici, V., Muhcină, S. & Popovici, A. L. (2018). Traditional versus Online Marketing for B2B Organizations: Where the Line Blurs. “Ovidius” University Annals, Economic Sciences Series, XVIII (1), p382-387.
3 Hautamäki, P., Hänti, S. & Paesbrugghe, B. (2016). Business Buyer’s Expectations Before the first Buyer-Seller Interaction. Global Sales Science Institute. 82-82

Neueste Beiträge

Online-Werbung & Programmatic-Ad-Buying

Unter Online-Werbung werden alle Werbeformate zusammengefasst, die sich des Internets bedienen, um werbliche Informationen zu verbreiten1. Gemäss Kreutzer1 zählen zur Online-Werbung zahlreiche Formate, wobei die meisten unter dem Begriff ‚Display-Ads‘ (oder ‚Display-Werbung‘) zusammengeführt werden können. Bei den Display-Ads wird eine werbliche Information als interaktive Werbefläche auf die Webseite einer Drittpartei eingebunden. Das Werbemittel leitet mit„Online-Werbung & Programmatic-Ad-Buying“ weiterlesen

Landing-Pages & Microsites

Die Grenze zwischen LP und Microsite ist fliessend, denn auch eine Microsite (Mikro-Website) verfügt über weniger Navigationstiefe als die unternehmenseigene Webseite, sie beinhaltet aber in der Regel mehr Informationen und Links als eine LP.

Unternehmenseigene Webseite

Über eine eigene Webseite verfügt inzwischen jedes Unternehmen. Es kann also als trivial erachtet werden, sich damit zu beschäftigen. So trivial ist es aber nicht, viele gehen damit falsch um und verstehen deren zentrale Rolle in der crossmedialen Kommunikation oft nicht. Deswegen wird in diesem Beitrag auf die Unternehmenseigene Webseite eingegangen.

Erhalte Benachrichtigungen über neue Inhalte direkt per E-Mail.

%d Bloggern gefällt das: