Unternehmenseigene Webseite

Die Unternehmenswebseite, trivial?

Über eine eigene Webseite verfügt inzwischen jedes Unternehmen. Es kann also als trivial erachtet werden, sich damit zu beschäftigen. So trivial ist es aber nicht, viele gehen damit falsch um und verstehen deren zentrale Rolle in der crossmedialen Kommunikation oft nicht. Deswegen wird in diesem Beitrag auf die Unternehmenseigene Webseite eingegangen.

Marketing Tamara Obielum

Unternehmenswebseite – Definition, Sinn und Zweck

Eine Unternehmenswebseite ist „a collection of interconnected electronic „pages“ available on the Internet“1 , die unter einer eigenen Webadresse (URL) gespeichert ist.

Webseiten sind eines der ältesten digitalen Marketing-Tools und stehen laut Stanoevska-Slabeva2 noch immer im Zentrum der meisten digitalen Marketing-Aktivitäten. Die unternehmenseigene Webseite bildet dementsprechend den zentralen Bestandteil der digitalen Kommunikation einer Organisation und erfüllt viele Aufgaben wie Vertrieb, Customer-Relations, Public Relations (PR) usw.2 .

Webseiten sind das Kernstück vieler anderer Tools wie Bannerwerbung, Links in Newsletters oder direkten E-Mailings und Search-Engine-Marketing (SEM)-Aktivitäten. Sie nehmen daher eine zentrale Position in Online-Marketing-Kampagnen ein3. Dies legt die Bedeutung dieses digitalen Kommunikationsinstruments nahe und sichert die besondere Aufmerksamkeit der Marketer für dieses Tool, das als zentraler Knotenpunkt oder Ziel dient.

Folgende Abbildung zeigt die Unternehmens-Webseite, die als Einstieg in die Web-Präsenz eines Unternehmens dient und den zentralen Dreh- und Angelpunkt der Offline- und Online-Aktivitäten darstellt4.

Webseiten sind nicht auf eine Zielgruppe ausgerichtet, sondern generisch ausgestaltet. Die Webseite stellt die langfristige Beziehung mit allen Stakeholdern der Unternehmung dar und trägt primär als Informationsquelle und als Mittel zur Darstellung der Organisation, ihrer Produkte, Dienstleistungen und Werte bei.

Beim Aufbau einer Webseite unterliegt dem Unternehmen die Gestaltungsfreiheit und Kontrolle2 und sie ist von Microsites und LPs zu unterscheiden.

Literatur

1 American Marketing Association (2017a). Definition of Web Site. Zugriff am 06.01.2019, online verfügbar unter https://www.ama.org/resources/Pages/Dictionary.aspx?dLetter=W
2 Stanoevska-Slabeva, K. (2008). Web 2.0: Die nächste Generation Internet. In M. Meckel & K. Stanoevska-Slabeva (Hrsg.), Web 2.0 – Grundlagen, Auswirkungen und zukünftige Trends (S. 13-38). Baden: Nomos.
3 Lammenett, E. (2009). Praxiswissen online-marketing Affiliate- und E-mail-Marketing, Keyword-advertising, online-werbung, Suchmaschinen-optimierung (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
4 Kreutzer, R. T. (2018). Praxisorientiertes Online-Marketing : Konzepte – Instrumente – Checklisten (3. Aufl.). Wiesbaden : Springer Gabler.

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